Cayennepfeffer für gesunde Schärfe

Cayennepfeffer zaubert nicht nur ein scharfes Aroma in Speisen, sondern soll auch für die Gesundheit einige positive Effekte bereithalten. Deswegen lohnt es sich besonders dieses Gewürz im Küchenschrank zu haben. Seinen Namen trägt der Cayennepfeffer übrigens von der Hafenstadt Cayenne in Französisch-Guayana.

Cayennepfeffer ist kein richtiger Pfeffer

Cayennepfeffer stammt keineswegs von einer Pfefferpflanze ab, sondern es handelt sich dabei um gemahlene Cayenne Chilischoten. Deswegen sollte man bei der Dosierung vorsichtig sein, sonst könnten Eintöpfe, Schmorgerichte und Suppen schnell zu scharf werden. Besonders passend ist dieses Gewürz für mexikanische Gerichte oder zum Nachschärfen von Tacos (Chips).

Die Chilischote

Die Schärfe von Chilis rührt aus ihrer Überlebensstrategie, nämlich dem Abwehren von Fressfeinden. Je nachdem aus welchem Land der rote Pfeffer stammt, kann auch die Schärfe variieren. Manch eine Sorte ist so intensiv, dass sie bereits mit ihrem Geruch Augen und Nase reizen kann. Cayennepfeffer ist als Pulver in verschiedenen Farbtönen erhältlich, denn auch die Chilischoten gibt es von gelb über lachsfarbend hin zu dunkelrot bis bräunlich. Für die Herstellung wird die Chilischote getrocknet und gemahlen. Verwandt mit dem Cayennepfeffer sind Gewürz- sowie Gemüsepaprika, die meist kaum oder keine Scharfstoffe enthalten. Tabasco ist ebenso eine Form des Chilis.

Cayenne für die Gesundheit

Cayennepfeffer kann das Abnehmen erleichtern, bereits ein halber Teelöffel soll helfen das Gericht besser zu verdauen bzw. zu verbrennen. Amerikanische Studien zeigten, dass der rote Pfeffer die Körpertemperatur erhöht und durch das Schwitzen wird natürlich mehr Energie verbraucht. Dieser Effekt war besonders stark bei Personen zu beobachten, die es nicht gewohnt waren so scharf zu speisen. Positiver Nebeneffekt der Schärfe im Essen war ein vermindertes Verlangen nach süßen, fettigen und salzigen Speisen.

Weitere positive Effekte

Neben diesen Studien wird dem Cayennepfeffer nachgesagt, dass er das Immunsystem stärkt, weil er viel Vitamin C enthält. Äußerlich angewendet hilft er die Durchblutung anzuregen sowie gegen Muskelschmerzen, Verspannungen und Hexenschuss vorzugehen. Dabei gibt es den Pfeffer als pflanzliches Schmerzmittel z. B. in Form von Pflaster, Salbe oder Tinktur. Der Wirkstoff, welcher für die heilende und scharfe Wirkung des Cayennepfeffers verantwortlich ist, heißt übrigens Capsaicin.

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