Thymian – immergrüne Gartenpflanze mit heilender Wirkung

Ein besonders aromatisches Gewürz in der Kräuterküche ist der Thymian. Weiterhin ist Thymian als Heilpflanze bekannt und kann ganz einfach im Garten angepflanzt werden. Im Sommer zieht der Thymian jedoch Bienen und Hummeln an.

Thymian als Gartenkräuter

Thymian ist eine frostharte Pflanze, die den Winter gut übersteht. Deswegen eignet sich dieses Kräutergewächs sehr gut als immergrüne Bepflanzung. Alternativ kann der Thymian auch in die Wohnung umgesiedelt werden, wenn die Witterung im Herbst umschlägt. Zwar handelt es sich um eine unkomplizierte Gartenpflanze, jedoch sollte sie ab Mitte August nicht mehr gedüngt oder geschnitten werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Gartenkräutern entfaltet der Thymian sein Aroma am besten, wenn er getrocknet wird (getrocknet ist er dreimal aromatischer als frisch). Dazu eignet sich eine schattige, luftige Stelle. Zum Aufbewahren werden die Blättchen vom Holz entfernt und luftdicht verschlossen. Thymian kann außerdem zum Konservieren in Essig eingelegt oder eingefroren werden.

Kochen mit Thymian

Beim Kochen kommt es darauf an, ob der Thymian frisch oder getrocknet ist. Getrocknet sollte das Gewürz sehr früh in die Sauce oder Suppe gegeben werden, weil sich das Aroma erst beim Kochen vollständig entfalten kann. Frischer Thymian sollte dagegen erst kurz vor dem Servieren das Gericht verfeinern, denn frisch hat dieses Gewürz einen sehr intensiven Geschmack, zudem bleiben somit die Vitamine des Thymians erhalten.

Heilende Wirkung

Thymian ist für seine keimtötende Wirkung bekannt, wobei überliefert wird, dass er wild wachsend eine noch höhere Heilwirkung hat, als die Gartenpflanze. Früher wurde Thymian vor allem in den Klostergärten angepflanzt und zur Behandlung von Husten und Bronchitis verwendet. Noch heute kann es eine enorme Entspannung für den gereizten, schmerzenden Hals sein, wenn mit Thymian gegurgelt wird. Bei Schnupfen kann er äußerlich angewendet werden, z. B. als entspannendes Bad oder zur Inhalation. Weiterhin wirkt sich dieses Kräutergewächs positiv auf den Magen und die Verdauung aus.

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