Zimt – nicht nur für die Weihnachtsbäckerei

Zimt und AnisZimt wird meist zum Verfeinern von Süßspeisen oder Tees verwendet. Doch nicht nur wegen dem exotischen Geschmack sollte man öfter einmal Zimt verwenden, sondern auch weil sich das Gewürz laut Studien positiv auf die Gesundheit auswirken kann. Zimt ist eines der ältesten Gewürze und war früher sehr teuer. Das wertvolle Gewürz war deswegen nur Wohlhabenden vorbehalten.

Abbildung: Zimt und Anis sind typische Gewürze für Plätzchen und Süßspeisen. © MKucova – Istockphoto.com

Der Zimtbaum

Der Zimtbaum zählt zur Familie der Lorbeerpflanzen und wächst in Südasien sowie anderen Ländern rund um den indischen Ozean. Einen Zimtbaum erkennt man an seinen Blättern, die zuerst rot sind und sich dann in grüne Blätter mit weißen Streifen verfärben. Unscheinbare, gelbliche Blüten sind zudem charakteristisch für den Zimtbaum. Für den Anbau von Zimt müssen die Bäume einige Jahre wachsen, dann wird der Stamm gekappt und es bilden sich daraus mehrere junge Triebe. Diese werden erst nach zwei Jahren geschnitten und ihre Rinde wird abgeschält. Die typische Form der Zimtstange bildet sich dann beim Trocknen, wenn sich die Rinde einrollt.

Zimt für die Gesundheit

Zimt bringt die Verdauung in Schwung und wärmt den Körper. Studien haben außerdem gezeigt, dass Zimt den Blutzuckerspiegel senken kann. Deswegen wird das Gewürz manchmal zur ergänzenden Behandlung von Diabetes verwendet. Das ätherische Zimtöl kann zudem äußerlich angewandt werden, zum Beispiel als Creme, Massageöl oder Kompresse. Zimt regt dabei die Durchblutung an – was besonders bei Verspannungen gut wirken kann. Jedoch sollte mit der äußerlichen Anwendung sparsam umgegangen werden, denn Zimt kann die Haut reizen.

Hochwertiger Ceylon-Zimt

Qualitativ hochwertig ist vor allem Ceylon-Zimt, der als dünn gerollte Zimtstangen erkennbar ist. Cassia-Zimt ist zwar wesentlich günstiger, kann sich aber beim Verspeisen negativ auf die Gesundheit auswirken. Es gibt noch weit mehr Anwendungsgebiete, zum Beispiel kann das Gewürz gegen Grippe, Appetitlosigkeit, Atembeschwerden, Darmerkrankungen und Bluterguss helfen. Ebenso als Räucherwerk verbreitet die Rinde einen blumigen, weihnachtlichen Duft im Raum.

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